Petition

Wir fordern Medienministerin Simonetta Sommaruga und das Bakom auf, die geplante Einstellung aller UKW-Sender der Schweiz rückgängig zu machen.

Die Folgen dieser Massnahme wären verheerend. 58% aller Schweizer Autos – also mehr als die Hälfte – haben keinen DAB+-Empfang und sind damit weiterhin auf UKW angewiesen. Auch beim stationären Empfang nutzen beinahe ein Drittel aller Schweizer weiterhin UKW-Sender – und dies nach vielen Jahren und extrem teuren jahrelangen Werbekampagnen für DAB+.

Die Folgen dieser Aktion wären verheerend. Viele Millionen von funktionierenden Radioapparaten würden auf einen Schlag zu nutzlosem und umweltschädlichem Schrott. Millionen von Schweizern würden gezwungen, umgehend DAB+-Radios zu kaufen. Hunderttausende von Autofahrern hätten keinen Zugang zu Schweizer Sendern mehr und müssten auf ausländische Stationen ausweichen, da die Umrüstung auf DAB+ im Auto sehr umständlich und teuer ist.

Das darf nicht sein! Deshalb fordern wir:

  • Das Bakom muss seine gesamte Abschaltstrategie für UKW ersatzlos aufheben.
  • Die SRG muss das kurz bevorstehende Abschaltdatum für all ihre UKW-Sender im August 2022 definitiv stornieren.
  • Die privaten Radiosender sollen das geplante Abschaltdatum von Januar 2023 ebenfalls stornieren.

Die Schweiz kann sich nicht als einziges Land in Mitteleuropa von UKW verabschieden.

Keines unserer Nachbarländer hat konkrete Pläne, in den nächsten Jahren UKW abzuschalten – und dies aus vielfachem Grund. Ein Alleingang der Schweiz würde deshalb zu chaotischen Zuständen führen und wäre ein harter Schlag für unsere ganze Medienpolitik. Zwar würden die Sender gewisse Einsparungen machen, aber viel höhere Kosten für die Neubeschaffung von Radioapparaten würden den Hörerinnen und Hörern aufgebürdet. Dieser Plan ist ein grotesker Schildbürgerstreich mit ungeahnten, höchst schädlichen Folgen und muss deshalb ersatzlos aufgegeben werden.

Wir fordern auch unsere Parlamentarier in Bern auf, den Gefahren dieser Entwicklung massiv entgegenzutreten, bevor ein völlig unnötiger, unverständlicher und irreversibler Schaden entsteht.

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